Kultur Festival

500 Religionsführer aus aller Welt versammeln sich in Korea, um die Offenbarung des Johannes zu studieren

500 Religionsführer aus aller Welt versammeln sich in Korea, um die Offenbarung des Johannes zu studieren

Dritte internationale Offenbarungsvortragsreihe – die bislang größte Veranstaltung dieser Art

Zeugnisse zu allen Kapiteln der Offenbarung, interreligiöse Gespräche und Programme zur Förderung von Austausch und Frieden

Erlebnisangebote wie „Zeitreise durch die Bibel“ ergänzen das Programm

Während weltweit religiöse Spannungen anhalten, findet in Korea eine außergewöhnliche internationale Zusammenkunft statt, die den Fokus auf Verständigung und Harmonie durch die Bibel legt.

Die Shincheonji-Kirche Jesu, Tempel des Zeltes des Zeugnisses (Vorsitzender: Man-hee Lee) gab am 30. Oktober bekannt, dass sie vom 30. Oktober bis 2. November in Cheongju die „3. Internationale Sondervortragsreihe zur Offenbarung“ veranstaltet. Das diesjährige Motto lautet:

„Der Weg des Verständnisses, geleitet von der Bibel – der Weg des Friedens, gemeinsam von den Religionen beschritten.“

Diese internationale Reihe – auch bekannt als „Sondervorlesung zur Offenbarung für alle Nationen“ – dient dem interreligiösen Dialog und der Förderung des Friedens. Im Mittelpunkt stehen die Prophezeiungen und deren Erfüllung in der Offenbarung des Johannes. Seit ihrem Beginn in Korea hat die Veranstaltung weltweit wachsende Aufmerksamkeit in religiösen Kreisen erlangt. Mit jeder Ausgabe hat sich die Zahl der Teilnehmenden nahezu verdoppelt.

An der ersten Vortragsreihe im Februar 2024 nahmen rund 80 Repräsentanten von zehn Glaubensrichtungen aus 28 Ländern teil. Bereits ein Jahr später waren es bei der zweiten Veranstaltung etwa 270 Religionsführer aus 57 Ländern. Viele von ihnen bezeichneten das Programm als inspirierend und kündigten an, beim nächsten Mal mit weiteren Glaubensvertretern zurückzukehren. Aussagen wie „Ich möchte diese Erfahrung mit anderen teilen“ oder „Dieses Programm wird zu einer internationalen Bewegung werden“ spiegeln den bleibenden Eindruck wider, den die Veranstaltung hinterließ.

In diesem Jahr wird die Reihe mit über 1.000 Teilnehmenden, darunter 521 religiösen Führungspersonen aus 61 Nationen, ihren bisherigen Höhepunkt erreichen. Damit entwickelt sich das in Korea initiierte Bibelprogramm zunehmend zu einer global anerkannten Plattform für interreligiösen Austausch.

Teilnehmende aus verschiedenen Glaubensrichtungen folgen der Vision von Vorsitzendem Man-hee Lee:

„Lasst uns die grundlegende Bedeutung der Religion durch die Heilige Schrift verstehen, einander begegnen und eins werden.“

Über drei Nächte und vier Tage hinweg werden die Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Religionen die wahre Bedeutung der Offenbarung des Johannes ergründen – dem Abschluss und Kernstück der christlichen Bibel. Ziel ist es, gemeinsam Wege zu einem dauerhaften Frieden unter den Menschen zu finden. Durch Dialoge und Studien soll verdeutlicht werden, wie sich – gemäß biblischem Verständnis – Gottes Wille auf Erden verwirklichen lässt.

Neben den theologischen Vorträgen sind zahlreiche Kultur- und Erlebnisprogramme vorgesehen, darunter:

  • spirituelle Erfahrungsangebote,
  • ein Wettbewerb mit Preisverleihung zum Thema Offenbarung,
  • Animationsfilme und Skulpturen zur Offenbarung,
  • sowie die Ernennung von Ehrenbibellehrern.

Darüber hinaus bietet die Veranstaltung interreligiöse Begegnungsformate, etwa:

  • ein gemeinsames Friedensgebet über Religionsgrenzen hinweg,
  • Präsentationen laufender Friedensinitiativen religiöser Organisationen,
  • sowie Gesprächsrunden zu praktischen Beispielen religiöser Zusammenarbeit.

Ein Sprecher der Shincheonji-Kirche Jesu betonte:

„Diese Vortragsreihe soll zeigen, dass die Bibel nicht nur das heilige Buch einer Religion ist, sondern eine gemeinsame Wahrheit enthält, die der gesamten Menschheit Frieden bringen kann.“

Er ergänzte:

„Wir wünschen uns, dass dieser Anlass dazu beiträgt, den Glauben und die Schriften anderer Religionen besser zu verstehen – und die ursprüngliche Aufgabe der Religion, Frieden und Harmonie zu fördern, neu zu beleben.“

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